Der bGeigie Nano

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 kam es in drei Reaktorblöcken des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi zur Kernschmelze. 

Radioaktive Stoffe wurden frei gesetzt und grosse Gebiete mussten evakuiert werden.  


Nur kurz nach der Katastrophe wurden Geigerzähler zur Mangelware denn keiner konnte mit Sicherheit sagen wie hoch die Strahlung in den betroffenen Gebieten nun wirklich war. Zudem wuchs die Unsicherheit im Land.

Das brachte eine Gruppe von Leuten auf die Idee, die Organisation Safecast ins leben zu rufen.

 

Die Idee basiert vor allem auf "Citizen Science" (übersetzt Bürgerwissenschaft).

Man setzt den Geigerzähler selbst zusammen und kann die gemessenen Daten auswerten. Dabei handelt es sich um ein japanisches Kit mit dem man Standort (GPS) und Strahlung via Micro-SD aufzeichnen kann. Die Dateien kann man bei Safecast hochladen und auswerten.


Wie das im Zusammenbau aussieht sehen Sie hier...

Die Funktionstüchtigkeit habe ich mit diversen Testfahrten erprobt. Für eine simulierte Strahlenbelastung diente ein Teststrahler (Uranglas  α-Strahler).  3,4 µSv/h

Weitere Infos bekommt man unter http://blog.safecast.org 

Fotos: © Dennis Graumann