Mini Mac Raspberry Pi




Wie das im Zusammenbau aussieht, sehen Sie hier...

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Die passenden 3D Modelle gibt es bei Thingiverse.com oder bei Adafruit.

Je nach Einstellung und Drucker kann das ein paar Stunden in Anspruch nehmen die Objekte auszudrucken. Ich hatte anfangs ein paar Probleme mit der Haftung des Filaments da ich kein beheizbares Druckbett habe. Mit etwas Haarspray konnte ich das jedoch beheben.

Die fertigen Objekte sehen Sie im nachfolgenden Bild. Ich habe die Front und die Rückwand nachträglich mit Epoxidharz behandelt.

Electrify

Zuerst wird das LCD angeschraubt (M3x10mm Schrauben funktionieren hervorragend).

Danach wird das Datenkabel eigesteckt. Die nun nicht angeschlossene Seite schneiden wir ab und suchen die Litze 2 und 6. Die weisse Litze ist 1. Die 2. und 6. Litze wird an den C500 Powerboost angelötet. 2 ist Anode (Positiv+) und 6 ist Katode (Negativ-). Unbedingt auf die Polarität achten. Der Slideswitch wird ebenfalls an den C500 angelötet (GND,EN und BAT). Der Powerboost kann dann an die Grundplatte montiert werden. 

Nach der Montage sollte man die Batterie anschliessen und einschalten. Wenn das LCD aufleuchtet ist soweit alles richtig angeschlossen. 

Was für die Ohren

Ich wollte noch zusätzlich einen kleinen Lautsprecher einbauen. Dazu benutze ich einen Stereo 2.8 Watt Audio Aplifiier und einen kleinen Lautsprecher.


Alles eine Frage des Image's

Der einfachste Weg ist es, sich das Raspbian Image für den Raspberry Pi bei Adafruit herunter zu laden, da dort das Kernel auch schon für das LCD umgeschrieben wurde. Mit dem Standard Raspberian wird der LCD nicht angesteuert und zeigt somit kein Bild an. Es gibt allerdings ein Tutorial bei Adafruit, um das manuell nachzuholen. Ein reinschauen lohnt sich allemal. Zudem ist das Tutorial zum Nachbau sehr detailliert. 

Der fertige Mini Mac

Fotos: © Dennis Graumann